Ralf´s Hommage ans Leben.....Wenn man eine Tür in eine andere Welt betritt.... Wo man Räume von Licht,von Schatten,von Tränen,von Hoffnung,von Niederschlägen und doch fernab einer Norm durchwandert verschwinden Raum und Zeit.Ein Schicksalsschlag nur und es wird nie mehr wie es mal war...Bilder bleiben,Worte bleiben ,vermitteln eine Geschichte !! MEINE !! .....unzensiert,ehrlich und vor allem authentisch NAH....Lebt dieses Leben intensiv mit all seinen Sinnen.Ihr habt nur dies eine.Meine Hoffnung allein erhält meinen Wunschwundertraum,es gibt sie...noch?!......my Diary cries.....

Tough

 

Vielleicht ist mein letztes Kapitel schon lange geschrieben, muss mich nur noch trauen das Buch zu schließen.......

 

I`ve had better Days

Tja, hier hier hing ich auch lange drin...... Was sucht ein Mensch mit dem Schicksal wie ich es leider erleiden muss eigentlich?.Wohin geht ein Weg, der gekennzeichnet ist von äußeren Zwängen und Chancenlosigkeit ?...........Wo ist meine Spritzigkeit,mein Vertrauen und mein nach vorne Willen grad hin ?. Ich war mal ein absolutes Alphamännchen und heute?. Heute schaue ich nur nach unten ,habe Scham und unangebrachte Schuldgefühle und bin ein Schatten meiner selbst. Wie viele Kriege gegen mich selbst hab ich  schon verloren?. Narben........Ich höre nicht auf das was andere sagen,sondern viel mehr auf das wie sie es sagen.

Ich hab mehr Wahrheit in den Augen gefunden,  als in den Ohren hören müssen.

 

Ich habe mich ungewollt langsam verändert.Das hätt ich früher nicht gespürt . Ich hätt schallend mit nem Fingerschnipsen die Abwehrmechanismen hochgefahren,wenn man mich beeinflussen oder beleidigen wollte. Wenn ich so nachdenke, war ich früher ein vollkommen anderer Mensch. Ich war  aufgeschlossen, ein kleines bisschen verrückt, mir war es egal was andere von mir denken und ich habe eigentlich immer und über alles gelacht.

 

Und jetzt? Was ist denn aus mir geworden? Mir tut jeder Blick von anderen Menschen weh. Ich vermeide es, das sie mich genauer anschauen. Ich lache selten echt, ehr ein gequältes grinsen wenn überhaupt. Ziehe mich extrem zurück, geh selten raus und nun gewollt ein Einsiedler. Ich bin viel unsicher geworden. Körperlich zerfalle ich zunehmend. Bin nicht mehr so verrückt, Ideenreich und flexibel. Jeder kleinste Infekt schmeißt mich voll zu Boden.Diese lange Lernphase  mit der MS und mir,waren die steinigste, schärfste und längste  Reise zu meiner eigentlichen Identität.

 

Ich kenne mich nicht mehr und es ist so als hätte man mich einfach vollkommen gegen  ein anderes Double ausgetauscht. Mannoman, aus nem superduperkraftstrotzender Tausendsassa ohne Limit und Einschränkungen. Ein Fingerschnippen und ich war startklar.........zu was auch immer..

Ich hab keine Ahnung, weiß nur das ich längst nicht mehr derselbe bin und doch wieder der sein möchte,der das Leben liebt.Schwimmt man im Strom nicht mehr mit, wird man aussortiert. In meinem Leben bin ich einigen Menschen begegnet. Dafür möchte ich von Herzen danken das sie mich in meinem ein Stückchen begleitet hatten.
Nicht immer waren diese Begegnungen frei und offen oder von Zuneigung getragen. Es sind Menschen gekommen,wieder gegangen. Geblieben sind Dinge die erst viel später wahrgenommen wurden.Ganz anders war es mit meinen Zweien. Uns 3 verbindet mehr als ein normales Band............das Band schmiedete der Himmel...Liebe in purster Form..

 

Manchen Luftzügen bin ich gefolgt,ob starker Sturm oder sanfte Brise.Das ist Leben…………Erfahrungen und manchmal mystische Begegnungen…..
Das war / ist  wohl meine größte Lektion. Alles Willkommen zu heißen was mich nährt und alles gehen zulassen, was nicht mehr zu mir gehört.

Meine beruflichen und privaten Wege haben mich viel gelehrt – sowohl methodisch als auch menschlich und wißt ihr was ?..Ich bereue nichts.....würde mein Leben nochmals genau so Leben wollen.

Jeder rennt zum nächsten Ziel wo er glaubt das zu finden wonach er sucht..........alles was wirklich wichtig ist ,verfliegt oder wird verdrängt, harte Fakten verschoben oder aus Bequemlichkeit erhalten.......und noch viele Gründe mehr.

Ich bin grad wieder etwas Grumpy…...Ich fange ganz langsam an bei mir wieder aufzuräumen. Fing an meine Homepage anzupassen,veränderte Texte überall und schaute dabei auf vieles zurück.

 

Mit Doc telefoniert, weil sich  wohl wieder mal so nen Virus bemerkbar machte. Kommentar : Tysabri ist eines der wirksamsten Medikamente bei dieser Erkrankung, es birgt aber auch das Risiko einer wiederholenden  ungehinderten Virusinfektion. Dies wirkt sich ungünstig auf den Verlauf der multiplen Sklerose aus und kann mich in die Knie zwingen,

da mit Zunahme von dem Tysabri das ohnehin schon sehr stark geschwächte Immunsystem sich mal erholen sollte. Mir sagte man, das man großes Augenmerk auf die großen Blutbilder legen wird und dann eine Blutwäsche in Erwägung ziehen sollte.Wie auch das Mitroxantron, ein Chemotherapiemittel....es soll etwas mehr stoppen. Hier hatten die Docs aber vergessen das ich das schon  hatte und überhaupt nicht vertrug !.

 

 

Ich fiel wieder abgeschlagen ins Bett….Das Thema der Entfremdung steckt immer mehr in mir und belastet mich spürbar.Je weiter die Zeiträume zwischen einem Wiedersehn mit meinen 2en verstreicht,umso mehr Macht & Freude hat die Gegenseite.

 

Stellt euch das in Real nur mal vor und ihr spürt was ich meine und dabei ist das "prägen" bei ihnen zu Hause nur der kleine Teil. Unser altes Band löst sich unaufhaltsam auf,so vieles gerät in Vergessenheit und das Monster Fremdwerden hat alle Zeit der Welt....Motto: Wer am Boden liegt und nicht mehr aufstehen kann.......dem gibt man noch eins mit.

 

Nicht jeder Abschied heißt, das es auch ein Wiedersehen geben wird.

 

Mag ich deshalb aufräumen?.....der Frieden in mir wird stetig wichtiger…lasse mehr und mehr los und schiebe alles weit fort was Streß,Kummer und Unruhe bringt.

 

Ich mag mich nicht berauben lassen mit Kummerbauchgefühlen, meine Zeit ist zu kostbar............

Alles was uns ausmacht ist tief in uns drin....und wir wissen es auch noch !!

 

Ich habe in der Erkankungsphase auch  Lichtblicke gehabt.Traf auf Personen die mir verdammt nahe waren, die anders halt waren, die mich im Herz berührten.Merkwürdigerweise konnte ich nicht mehr rein freundschaftlich : Ich mag dich sagen, obwohl sie es verdienten. Das sind dann Dinge die mich rausbringen...wenn ich heute mein Wunschwundertraum sage...sind alle Personen darin an denen mir sehr viel lag und doch hat diese Medallie 2 Seiten.


Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen…..müssen sich im Herzen sehr ähneln. Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern. Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern da wo man fallen kann ohne Scham und Furcht .Auch eine polyamore Freundschaft ist Top geworden nachdem ich den wahren Kern mal erfahren durfte.

Wir wissen alle, dass Gedanken zu Worten werden, Worte zu Handlungen, Handlungen zu Gewohnheiten, Gewohnheiten zum Charakter, und der Charakter zu unserem Schicksal .


Leben wir mit Menschen zusammen, bei denen wir uns missverstanden und unwohl fühlen, so sagt uns dies unser Bauchgefühl... fühlt sich nicht gut an - ändert etwas - findet eine Lösung. Es ist natürlich nicht immer einfach einen Schritt in eine neue Richtung zu gehen, ist aber der einzig richtige Schritt. Für mich sind heute Dinge wichtig, die für andere unwichtig sind, die mir in der Situation leider unerreichbar weit weg sind.

Uns wurde ein freier Wille gegeben, um zwischen Lebenskraft oder Gegenkraft zu entscheiden. Erst durch das erleben dieser Gegensätze kann man zu der Erkenntnis gelangen, was WIRKLICHES LEBEN beinhaltet…und das tut oft weh und ist steinig. 

 

Diese bewusste Wahl können wir gerade durch die Konfrontation mit Lüge und Schein, mit Trauer und Tod, mit Gut und Schlecht treffen. Hieraus erkennen wir, was den Wert des Lebens selbst in uns, für uns selbst tatsächlich ausmacht. Dann kommen wir im Idealfall vielleicht zu einem Gefühl von Dankbarkeit für das Leben in uns selbst. Über Letzteres könnte man mit mir aber gerne streiten, denn das bestimmt jeder für sich selbst, wo wir wieder bei freiem Willen sind. .....DAS IST Leben !!!!

 

Wäre ich gesund, hätte ich um meine Kiddys gekämpft bis zum Unfallen durch alle Distanzen das sie bei mir sind. Sozialprogrose bei MS ?. Das ist so bitter hilflos in den Seilen zu baumeln.All diese Dinge sind täglich im Kopf,bei jedem Wiedersehn bricht es raus.Wollte doch nur das sie das "Immenhof-Feeling" erhalten und so aufwachsen wie man es seinen Kindern wünscht....Frei,Gesund und mit viel Halt und Freude. Meine Lebenskraft sinkt und muss hilflos zuschauen wenn ich eingeprägte Details wahrnehme und spüre........

 

Ich fühle in mir so viel Feeling, so viel Kraft und doch fehlt mir  grad etwas die Stabilität  zufrieden zu sein.........Machtlosigkeit ist sehr grausam....

Hier kann ich vorerst nur  außerhalb der Homepage nebenbei Vorbereitungen treffen und agieren. Nach Abschluß von einigem kommt hier hoffentlich ?? der weitere Weg von mir hinein.Ich werde  für mein restliches Leben versuchen in den Norden ans Meer+Wasser zu gehen langfristig.Es hat einfach zu viele gesundh.Vorteile für mich.Grade auch diese medizinischen Vorteile bringen und zwingen mich dazu aufgrund der letzten med. Ereignisse.An manchen Stellschrauben kann ich halt nur bedingt drehen, manche Dinge sind halt fix und daher ist es ein verdammt schwerer und fast unerreichbarer Weg,doch versuche ich den Wunderwunsch Traum festzuhalten auch wenn ich es allein wohl nicht schaffe ohne ein Wunder von außen.

Ich benötige alles in der unmittelbaren Nähe was mir der derzeitige Standort nur mit Riesenanstrengung möglich machen kann.Es ist mein letzter Weg,der mir nicht nur die Lebensqualität erhöht und gesundheitlich einen extremen Mehrwert an der benötigten Facility bringt.

 

Die große heilende Wirkung des Klimas meiner Ostsee ist ein wesentlicher Bestandteil eines Therapiekonzeptes. Unter dem positiven Einfluss der Schon- und Reizfaktoren klingen die akuten Symptome viel rascher ab. Das gibt die idealen Voraussetzungen somit für mich.

 

Sonne, Wind und Meer sind die wirksamen Faktoren der  gesamten Lebenstherapie. Die heilsame Wirkung beruht auf einer ganz speziellen Kombination von Schonfaktoren (ausgeglichene Temperaturen und Feuchte, Luftreinheit und Allergenarmut) und Reizfaktoren (Wind, niedrigere Temperaturen, UV-Strahlung).

 

In der schadstoff- und pollenarmen Luft erholt sich der Organismus besser. Das Salz in Luft und Wasser wirkt zusätzlich lindernd auf die ggfs.neuen Entzündungen.

Die Therapien hätten dadurch eine bessere Wirksamkeit. Die Reizfaktoren, das Sonnenlicht und der kühle Wind, bewirken eine Abhärtung des Organismus, der damit auch besser gegen Umweltfaktoren geschützt ist.

Das Sonnenlicht wirkt – wenn richtig angewendet – positiv auf den gesamten Organismus. Die UV-Strahlung wirkt in der Klimatherapie als Reizfaktor. Sie stärkt das Immunsystem und wirkt durchblutungsfördernd auf die Haut. Insbesondere die tief stehende Sonne hat durch den hohen UV-A-Anteil eine heilsame Wirkung.


Die größte therapeutische Bedeutung im Rahmen dieses Wirkkomplexes hat der Seewind. Die kühle Luft wirkt zugleich als Schon- und als Reizfaktor. Er kühlt die Haut und lindert damit den Schmerz, führt zu einer tieferen Atmung und damit zu einer besseren Belüftung der Lungen und aktiviert das Immunsystem. Ein frischer Seewind und ausgeglichene Temperaturen sind zusätzliche positive Effekte dieser einmaligen Lage.....Ein kleines Zuhause such ich genau dort seit Monaten schon, aber bisher nichts passendes bzw.bezahlbares...

 

Ich kann und muss auf mich achten........nur so hab ich noch eine Chance etwas herauszuzögern............ich geh langsam drauf zu......mit Pausen....Besuch 3.2012 in Synergieverbindung eines tollen herzlichen und angenehmen Termines an der Ostsee....

 

Hier an der Ostsee ging es mir IMMER gut....jedesmal wieder gern...Den Wellen beim brechen zuzuhören,mich in den Sand setzen ,aufs Meer schauen und die Seele baumeln lassen.Das ist mein Gral,meine Ruhe.Das befreit...

Nachts am Strand bummeln............I Like,erinnert mich grad an den Nachtwächter mit seiner Zunftstracht in Bad Nauheim....schöner Brauch.

 

Rückweg von der Ostsee: Immer ein MUSS :Chill Club HH Hafencity und Gut Görz

PS: Analyse.... die Auswertung meiner Homepage,welches sind die ersten die angeklickt werden, welche sind die Dauerbesuchten, wo hält man sich am längsten auf und was interressiert am meisten.


Nur überfliegen ???...solltet ihr nicht.... es ist soviel versteckt

 

MRM in den Stein in Frankreich auf Templerburg geritzt in memoriam....Marie,Ralf,Max.

Zur Zeit damals war es ein Tor für mich wie bei Ali Baba in 1001 Nacht mit dem "Sesam öffne dich".

Ich bete, hoffe und wünsche mir etwas mehr Freiheit und Unabhängigkeit............und ?.......Mein Wunschwundertraum lebt in mir weiter.

 

Tour mal wieder an die Ostsee.........alles in dem Bereich Fehmarn ,Kellenhusen,Neustadt,Heiligenhafen,Timmendorf,Grömitz,Cismar.

 

und auf dem Weg zurück Sushi-futtern......basisch Essen,mehr als nur gesund für mich.

 

Nach einer richtigen körperlichen Streß-Kummerwoche ein  Besuch in den königlichen Gärten von Hannover-Herrenhausen.........das war auch richtig notwendig........... Komme mir grad vor wie eine ausgedrückte Zahnpastatube...war schön durch das  Laub zu torkeln,tat mir gut.....

 Besuch von mir in der Grotte von Niki deSaint Phalle, der bekannten Künstlerin

 

Sich selbst in Scherben zu betrachten...wahrnehmen,erkennen.Dazu fiel mir die alte Geschichte ein:  Spiegelsaal der Erkenntnis… Eines Tages verirrte sich ein Hund in den Saal. Plötzlich konfrontiert mit tausenden Spiegelbildern, knurrte und bellte er seine vermeintlichen Gegner an. Diese zeigten ihm ebenso tausendfach die Zähne und bellten zurück. Darauf reagierte der Hund noch wilder und aggressiver. All dies führte schließlich dazu, dass der Hund völlig verängstigt aus dem Scherbenraum rannte und überzeugt davon war, dass alle Hunde dieser Welt böse und schlecht sind.

 

Eine lange Zeit verstrich und irgendwann kam ein anderer Hund in den gleichen Scherbensaal. Auch dieser Hund sah sich tausendfach umgeben von seinesgleichen. Da wedelte er freudig mit seinem Schwanz ..... ??? und tausend Hunde wedelten ihm entgegen und freuten sich mit ihm. Freudig und ermutigt verliess dieser Hund den Saal und war überzeugt, dass alle Hunde dieser Welt nett und freundlich sind. Und Nun?...was lernen wir daraus?......Schein & Sein..

 

Meine blöde MS darf bleiben, denn durch sie fand ich auch etwas in und an mir...mir gehts um andere Dinge die wertvoller und wichtiger sind ohne Schicksale  zu verändern....

 

Ist sicher etwas gedankenverloren,in alten Erinnerungen grad und sehr müde....Die Geschichte ist aber so schön und gewaltig das ich sie erzählen möchte.....es ist halt sehr viel drin was mir so wichtig ist.... Es geht um etwas zu hinterlassen.....was auf ewig Bestand hat : Erinnerungen

 

Hatte meine Kinder wieder ein Wochenende im Dezember bei mir. Kurz bevor das zuende war bekam mein Sohn Scharlach....Ich lief seelisch Amok wegen der Gefahr für mich...und doch saß ich neben ihm und streichelte ihn in den Schlaf....

Ob es falsch war , war nebensächlich...wichtig war mir : Ich war da !..wichtig für ihn

 

Der Keinohrhase

 ....eine Geschichte zum Nachdenken !..für jeden Augenblick

Am Morgen des 12. Dezember eilte ich durch die Geschäfte, um noch die letzten Geschenke zu besorgen.

Als ich das Gewühl von Menschen sah, dachte ich, das wird wohl ewig dauern, bis ich hier alles besorgt habe und ich muss noch in andere Geschäfte… Weihnachten wird jedes Jahr stressiger.
Ich wünschte, ich könnte einfach einschlafen und erst nach Weihnachten wieder aufwachen. Trotz allem drängte ich mich zur Spielzeugabteilung durch. Dort habe ich mich dann über die enormen Preise der Spielsachen gewundert.

Auf der Suche nach einem geeigneten Spielzeug bemerkte ich einen etwa fünf Jahre alten Jungen, der einen Keinohrhasen gedankenverloren anschaute. Der Junge machte einen sehr traurigen Eindruck. Ich fragte mich, für wen er wohl dies Knuddeltier ausgesucht hatte. In diesem Moment drehte sich der kleine Junge zu einer älteren Dame um und fragte sie: "Oma, bist Du sicher, dass ich nicht genug Geld habe?"

Die ältere Dame antwortete: "Mein Lieber, du weißt ganz genau, dass Du nicht genug Geld hast, um dies Kuscheltier zu kaufen." Danach bat sie ihn in der Spielzeugabteilung zu warten, bis sie ihre Einkäufe erledigt habe.
Der Junge hatte noch immer das Knuddeltier gegen seine Brust gepresst. Ich lief zu ihm hin und fragte ihn, für wen er denn den Keinohrhasen ausgesucht hätte. "Es ist das Knuddeltier, das sich mein Papa immer gewünscht hat. Er war überzeugt, dass der Weihnachtsmann ihm dieses bringen würde."

Ich versicherte ihm, dass der Weihnachtsmann bestimmt weiß, was sich sein Papa zu Weihnachten wünscht. Und dass er sich darüber keine Sorgen machen sollte. Doch der Junge antwortete traurig: "Der Weihnachtsmann kann ihm das Keinohrhasentier nicht dorthin bringen, wo er sich befindet. Ich muss dies Knuddeltier meiner Mutter geben und sie kann es mitnehmen, wenn sie eines Tages auch dorthin geht“.

Seine Augen waren mit Tränen gefüllt, als er das sagte.

"Mein Papi ist im Himmel. Meine Mama sagt, dass alle mal in den Himmel gehen. Deswegen dachte ich mir, dass sie die Puppe für meinen Papa irgendwann mitnehmen kann."

Als ich dem Jungen zuhörte, habe ich meinen Weihnachtsstress ganz vergessen.

Der Junge fuhr fort: "Ich sagte meiner Oma, sie soll meiner Mama ausrichten, dass sie noch warten soll, um in den Himmel zu gehen, bis ich aus dem Laden zurück bin." Dann zeigte mir der Junge ein Foto von sich, auf dem er ein unbekümmertes, fröhliches Gesicht hat. "Ich möchte, dass meine Mama dieses Bild immer mitnimmt, damit sie mich nie vergisst. Ich liebe meine Mama sehr und ich möchte, dass sie noch lange bei uns bleibt. Und wenn sie eines Tages geht, soll sie den meinem Papi übergeben.
Wieder schaute er gedankenverloren den Keinohrhasen an.

Ich suchte meinen Geldbeutel, sagte ihm, er soll doch das Geld nochmals nachzählen. Es könnte sein, dass er nun genug habe, um das Kuscheltier zu kaufen. "Gut, ich hoffe, dass es nun reicht…" Ich half ihm mit dem Zählen und steckte ihm etwas Geld zu, ohne dass er es gemerkt hat. Er sagte: "Danke Gott, dass Du mir genug Geld gegeben hast!" …es reichte.

Danach schaute er mich an und meinte, "Ich habe gestern gebetet, dass ich genug Geld für den Keinohrhasen für Papi habe“. Einige Minuten später kam die ältere Dame zurück und ich verabschiedete mich von dem Jungen.
Ich erledigte alle meine Einkäufe mit einer ganz anderen Einstellung als am Morgen. Ich konnte den kleinen Jungen nicht vergessen. Dann erinnerte ich mich an einen Zeitungsartikel, den ich vor zwei Tagen gelesen hatte. Es handelte sich um einen geschiedenen Vater, der per Notfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde . War das der Papa des kleinen Jungen?

Drei Tage, nachdem ich den Jungen im Geschäft getroffen hatte, las ich in der Zeitung, dass der Vater infolge seines immungeschwächten Körpers und seiner Krankheit seinen Leiden erlag. Ich konnte es nicht lassen und kaufte Christrosen und ging zur Kirche, wo er aufgebahrt war.
Er lag dort. In seiner Hand hielt er  ein Foto des kleinen Jungen aus dem Kaufhaus mit seiner Schwester.


In einer Sekunde kann sich das Leben so gewaltig ändern, dass nichts mehr ist wie es einmal war.Mir gefällt diese Geschichte deshalb so gut, weil sie so deutlich und klar zeigt, worauf es wirklich ankommt im Leben:

Ich las mal  in einer Untersuchung , das wir durchschnittlich, bezogen auf ein Jahr, etwa 10 Mal pro Tag „Hallo“, „Guten Tag“, „Auf Wiedersehen“, „Tschüss“ oder Ähnliches zu  unseren Lieben sagen, dass wir aber nur etwa 25 Mal insgesamt innerhalb eines Jahres sagen: „Ich liebe Dich!“," Ich habe Dich lieb!“

 

Ich finde das todtraurig und denke viel drüber nach?.

Vielleicht sollten wir uns angewöhnen, zur Begrüßung zu sagen:
„Du bist mir viel wert!“ und zu sagen, wenn wir gehen:

"Ich habe Dich lieb, auch wenn ich nicht bei Euch bin"...

Wichtig ist es grade dort ein Zeichen zu setzen, sich zu besinnen wie schnell alles enden kann und sich daran erinnert : Ihr wart mir immer das wichtigste im Leben und sehr sehr wertvoll,ihr habt mir etwas unsterbliches gegeben.Danke dafür zu sagen, bevor es zu spät ist und in Vergessenheit gerät.

 

Müssen wir uns selber Regeln/Fixtermine einprägen in unserem Leben um das nicht zu vergessen ?.

Den wichtigsten Menschen in unserem Leben genau das zu sagen und zu spüren geben?...Das wär traurig. Vorsatz fürs neue Jahr wäre nun angebracht....

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Steinhuder Meer  2011 ist eingefroren.Am Wochenende waren hunderte zum Bummeln/Schlittschuh laufen drauf  .... Ich fands echt bibberkalt, war wie alle anderen die wackelnd sich auf dem Eis bewegten, nur das mein " wackeln krankheitsbedingt ist "......Steinhuder Eismeerfest auf der gefrorenen Eisfläche, da werd ich mit den Kiddys mal rüberschlendern...

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