Ralf´s Hommage ans Leben.....Wenn man eine Tür in eine andere Welt betritt.... Wo man Räume von Licht,von Schatten,von Tränen,von Hoffnung,von Niederschlägen und doch fernab einer Norm durchwandert verschwinden Raum und Zeit.Ein Schicksalsschlag nur und es wird nie mehr wie es mal war...Bilder bleiben,Worte bleiben ,vermitteln eine Geschichte !! MEINE !! .....unzensiert,ehrlich und vor allem authentisch NAH....Lebt dieses Leben intensiv mit all seinen Sinnen.Ihr habt nur dies eine.Meine Hoffnung allein erhält meinen Wunschwundertraum,es gibt sie...noch?!......my Diary cries.....

Past / Job

Time to say goodbye..

 

Zu Beginn meiner Reise mit MS kam es mir vor, als würde das Aufgeben meiner Erwerbstätigkeit bedeuten vor meiner Krankheit zu resignieren…………so  als ob die MS gewonnen hätte. Diese Gedanken waren falsch. Diese neuen Herausforderungen anzuerkennen, sich denen so gut es geht entsprechend anzupassen, das ist Überleben. Das ist clever,auch wenn man sich von vertrautem und liebgewonnenem verabschieden muss. Wenn Ihr euer Leben neu ordnen müßt um euren Bedürfnissen gerecht zu werden,geht ihr NICHT als Verlierer vom Platz .Alles reine Kopfsache.

Wichtig ist, dass man immer Angst vor dem Unbekannten hat .Das ist NORMAL,völlig normal.

Deshalb: Lasst euch von Ängsten nicht aufhalten. Sie halten uns davon ab zu tun was wir tun wollen, was wir tun sollten oder was für uns am besten ist. Sind doch genug Gründe sie zu bekämpfen,oder?.

Anders als andere........und das war / ist auch gut so. Das was mir oftmals fehlte war ein selbstloser in sich  ruhender fairer  Mentor, der mich fordert und förderte. So wurde ich es später unbewußt für andere. Komisch, das was ich selbst suchte, bekamen andere später genau von mir.Es gab wenig.....Ja, aber Feedback von denen...dafür ein ABER JA von mir....

 

Vorbild leben war beruflich meins.Konnte immer mitreißen,immer vermitteln und mein analytischer Weitblick eine positive Nachhaltigkeit erzeugen.Ich misse es........Es ist verdammt bitter, wenn man von einem Gehalt  51000 € per anno auf eine Rente vom 800€ mtl. runtergebrochen wird. Das sind echte riesige unerwünschte/ungewollte Rückschritte mit denen man klarkommen muss. Von der Steuererstattung 2000 € jedes Jahr ganz  zu schweigen. Als ich die Scheidung einreichte und unmittelbar danach mein Gehalt erfolgreich nach oben verhandeln konnte, hat es mir durch den gesundh. Schicksalsschlag so nicht lange monetär mehr eingebracht. Denn ab dem eingereichtem Scheidungsdatum zählt nur die Vergangenheit, nicht für das in Zukunft zu erwartende Einkommen.

Weiterlesen und verstehen...........muss grad etwas schmunzeln : Nachdem ich so früh umgewollt komplett verrentet wurde,machte ich  dennoch ein Fass auf  >>>  heute leb ich unfreiwillig beengt in einem  :-)

 

Nicht das, was ich erreicht habe, interessiert mich, ehr das, was noch hoffentlich vor mir liegt. Ich wollte nie etwas einfach so leblos abspulen, ich hab meine Art von beruflicher Dienstleistung gelebt. Und diese über lange lange Zeit stets weiter verfeinert.

 

Zurückblickend konnte ich doch den Kaufmann und Techniker miteinander vereinen was lange Zeit als nicht machbar galt.

Ein Erfolgsschlüssel ist es immer wieder neues Terrain zu betreten,anstatt seine Energie auf Altes bzw. vergangenes zu verwenden. Fangt an Neues zu wagen, denn mit jedem vielleicht unvorhergesehenem Zufall,können Ereignisse erst richtig in Gang gesetzt werden.

 

Mit einem Lächeln,Transparenz und Fair-Play kann man Türen und Herzen öffnen.

 

Mein Job..........mit Herz und Hingabe purer Dienstleister gewesen.

 

Das Tagesgeschäft wartet....mit meinem Qualitässtandart:Ich ging auf die Kundenebene,sah mit seinen Augen und implizierte das bestmöglichste in das Konzept ein. Wenn ich gute Dienstleistung erbringe, dann auf Augenhöhe.Mit Fachwissen ,Sachwissen und Überzeugung für das dann vorgelegte Expose.

 

Das bündeln aller Vorteile,suptiler Betrachtungsweisen,introvertriertes Menschenbild,das streichen ggfs. von Nachteilen.......all das war meins.Auf den Baustellen Visionär,der erste unter  einen.Immer im und fürs Team mit einem gemeinsamen Auftrag.

 

Ich lehrte,motivierte und schürte das Mitdenken von kleinster Basis aus nach Oben.Kraftraubend,oftmals mühsam,mental auffressend.....aber Nachhaltig.

Es ist wie beim Kaffee....will ich lauwarmen Maschinenkaffee ?, oder frisch Gebrühten?.............auf jedenfall keinen Muckefuck.

Mir gab der berufliche Part sehr sehr viel. Es ist nicht immer einfach, aber die guten Gespräche und die langfristigen Lösungen die man erarbeitet mit den Kunden gaben mir das Gefühl etwas zu bewegen.....etwas zu hinterlassen und ich sehe was ich mal pflanzte....und was aufging. Zurückschauend heute, denke ich,das ich vielen Menschen wieder etwas mehr Luft und Motivation schenken durfte.

 

Es hört sich für Außenstehende echt doof an….aber ich fühlte mich sauwohl, arbeite echt gerne, bin engagiert und bekam Feedback. Wenn man seinen 24 Std. Tag so anschaut, ist es doch so: 8 Std. Schlaf, 9 Std. Job, 7 Std. privat und der Rest ist Leben. Also fast ein Drittel für jeden Bereich. Da fängt man an, und versucht alles miteinander zu verknüpfen. Man möchte sich ja überall wohlfühlen. Bei mir ist es so. Und ich bin dankbar, sehr sogar ! .Und gab echt alles dafür. Ich bin sicherlich durch meinen ersten Mentor aus Hannover sehr geprägt. Er war immer ansprechbar und lehrte Dinge die in keinem Lehrbuch stehn und zeigte Lösungen die man sich erarbeiten mußte und das zu verstehn was dahinter war.

Das füllte,blieb hängen und machte alles intensiver .Die alte hanseatische Eigenschaft...Wort und Handschlag ist bindend.Harte Schule, aber die beste Schule fürs Leben...christlich, Herz und Fair-Play.......Danke Martin Schäfer !!!!! R.I.P leider verstarb er am 11.Juni 2014 völlig unerwartet.Vergessen werd ich meinen u.a Lehrherrn niemals.Auch Peter Dussmann und Peter Schneider,leider auch schon verstorben.Ich hab so viele schöne Erinnerungen : Zweithöchster Arbeitsplatz in Hannover mit nem Kollegen in der Zeitung ausgezeichnet im Außenfahrkorb des Brederohauses.Heut mag ich die Höhe überhaupt nicht mehr so.

 

Ich arbeitete zuletzt in den letzten Jahren sehr erfolgreich in einem mittleren Handwerksbetrieb mit 3 Brüdern, 350 Mitarbeitern und fast 4 Mio. Umsatz im Jahr . Der Kontakt kam damals über die Handwerks-Innung als Empfehlung an mich zustande. Wir lernten uns kennen und ich bin von Anfang an sehr offen gewesen. Wir ergänzen uns nach der Auftau-phase und alle zusammen waren wir richtig gut. Flexibel, Kompromissbereit und befruchten uns beruflich ganz gut. Mit jedem Monat wurde es besser und ich merkte das ich immer mehr gewann und das zeigte sich nicht nur betriebswirtschaftlich. Ich konnte frei schalten und walten, zog sie aber immer wieder mal mit ins Boot. Mochte sehen und spüren, dass sie meinen Stil kennenlernen (Dito auf beiden Seiten). Angenehm Vertraut für beide Seiten,was zählte, war das gemeinsame Ergebnis. Und das gab mir Kraft….....es paßte einfach. Da wars mir oft egal ne 7 Tagewoche innezuhaben....denn ich konnte frei entscheiden ob ich das mag.
Wenn ich nicht das Kids Wochenende hatte, war es mir eh egal wie ich meine Zeit totschlage und was ich so gestalte. Mal auf der Piste, mal Kollegen, mal Naturreise, mal Städtereise.....es war Ok so wie es war.

 

Ich bin engagiert, loyal,ehrlich und immer,immer ansprechbar. Das machte es wohl so erfolgreich, so das ich immer wieder mit einem Lachen beim Kunden empfangen wurde und einen Stand mir erarbeitet habe, der auch mal weg ist vom nur beruflichen.Auf meiner typischen Handwerker-Walz bundesweit hatte ich Freunde und stillte meinen Wissensdurst immens. Und der Erfolg war da......stetig. Steckt andere,auch schwächere... von eurer Art und Idee von Dienstleistung an ......und ihr werdet sehn wie die angesteckte Kerze nach und nach kopiert und weitergereicht wird.....

Ich habe in den Jahren davor mit 25 j. Berufserfahrung als techn. Leiter, Ass.GL,Betriebsleiter,Gebäudereinigermeister,NL Leiter , Regionaleiter auch viel Kurz-Interim-Management bundesweit gemacht und das war mit einem ständig wechselnden Umfeld verbunden. Es ging um die Revision von Abteilungen oder Niederlassungen, um Personalchecks,um Schulung,oder nur Anwendungstechnik, ob kurzzeitig interim oder Erfolgsangestellt.

 

Ständiges Betriebsoptimieren,ständiges Wechseln von Ebenen und Ansprechpartnern,ständiges Suchen nach Schwachstellen,ständiges langhaltiges an Synergien aufspüren.Sei es kaputter Kundenstamm, schlechtes Betriebsergebnis, mangelnde Technik, unloyale Mitarbeiter aufspüren,Neukundengeschäft Akquise mies, etc. Wie viel Filz, wie viel Schmu,zurückdatierungen,Unwahrheiten,Schein/ Sein,Blankounterschriften ,schwarze Kassen etc etc stellte ich fest.Ja, die Branche kann auch tief und schwarz.

 

Wie viele Gesichter hab ich fälschlicherweise stets gewahrt ?,wie viele nahestehende Familienclans wurden ohne was beizutragen mit durchgefüttert?. Ich habe viel Zeit und Kraft in die Unternehmen investiert, alle wieder nach vorn gebracht.Aus jeder schwarzen Zeit/Sumpf nahm ich die Lerneffekte auf und diese ließen mich reifen. Ich war rastlos, suchte neue Aufgaben immer aufs neue.

Diejenigen, die am schlimmsten waren vom Ergebnis zogen mich damals magisch an. Wenn ich auf Namen derer angesprochen wurde,blieb und bleibe ich Loyal.Nichts von Namen geht raus,es sind meine Werte.

 

Oft ne pure reine Geißel, der man sein Brandzeichen mit käuflichem Genuß als Eigentum reinbrannte.Bin noch heute überrascht,wenn ich dran denke wie viele Audits ich gerettet hatte. Meine Hands-on Mentalität half mir alles negative abzuschließen.Lob/Anerkennung gab es selten. Ich weiß heute gar nicht mehr in wie vielen narzisstischen Nestern ich gesessen habe, wie viele Ja-Sager ich aussortierte aus meinem Umfeld um Neutral zu bleiben.Und das Ende war immer die gleiche Aussage: “Ich kann´s wieder allein steuern, spare Geld und Danke fürs Aufbauen und sanieren.“ (Meinung der GL dann).... Der Mohr kann gehen !.Und davon gibt es viele.....noch heute in einer jovialen Branche, leider.

 

Habe genug Narzissten und Medienblender kennenlernen müssen.

 

Als ich noch beruflich unterwegs war, suche ich mir bewusst Aufgaben wo meine Stärken im Vordergrund lagen und im Idealfall massiv provokant herausgefordert wurden.

 

• In stressigen und hektischen Situationen bewahrte ich Ruhe.
• Konnte mich gut und schnell auf wechselnde Menschentypen einstellen.
• Ich kann verdammt gut Wichtiges von Dringendem unterscheiden.
• Ideen sind gut, aber deren Umsetzung ist mir viel wichtiger.
• Sehr vorausschauend und wäge Chancen und Risiken genau ab.
• Das Erkennen von Schwachstellen, belastenden Stuhlklammerern und unnötigem Geldverbrennen.
• War immer sehr bedacht unterwegs, keinen in unangenehme Situationen zu bringen. Ob Mitarbeiter oder Kunden ist mir egal,keiner verdient das.
• Mir war wichtig zu schulen, motivieren und die Kunden in den Vordergrund zu stellen. Stets Gesichter zu wahren, auch bei ggfs. mal negativen Personalentscheidungen. DAS ist Wertschätzung.
• Ich arbeite gern längere Zeit ununterbrochen, wenn ich an einem Problem die Lösung dafür erarbeite/ertüftle.
• Ich war Kundenorientiert gut organisiert und vernetzt, der Weg war immer ein gemeinsam.
• Ich war beruflich diszipliniert. Manchmal etwas zu detailversessen,zu eloquent vielleicht. Wichtige Entscheidungen durchdenke ich genau.
• Ich mag keinen Stillstand, sondern suchte ständige Verbesserung.

 

Was mir nicht lag, hab ich zumeist abgegeben da mir meine Stärken wichtiger waren als Schwächen mit Unmut zu absolvieren. Andere konnten das was ich ablege A) besser als für ihre Stärke verbuchen, also war es Win-Win für alle. Nur das was man mit Leidenschaft gestaltet, wird zu einem dauerhaften Erfolg verbucht werden können.Wenn einem was nicht liegt,saugt das spürbar Energie aus einem und DAS ist unproduktiv.

 

"Man hat einen Hans-Dampf-in-allen-Gassen gesucht.“ Und gefunden.... Gestatten, mein Name Ralf Ziörjen. Einer der die technische und kaufmännische Klaviatur des Handwerks versteht, beherrscht und große Erfahrung in allen wichtigen Schlüsselpositionen vorweisen kann...........und einen Mohr für unangenehme Entscheidungen..... als positives gratis Schutzschild um sein Gesicht weiter wahren zu können.Normalerweise müßte ich enttäuscht sein,aber ich bins nicht wirklich.Klar raubt es was......aber Manno..es hat mir einfach Spaß gemacht.

Aus dem Grund mich da oftmals abwatschen und benutzt zu werden hat mir das irgendwann einfach nichts mehr ausgemacht.Bildete mich stets weiter um nah dran zu sein am Geschehn.Ich spielte mit dem Wissen später.

 

Wußte das ich bei öffentlichen Ausschreibungen etwas höher als die ersten 3 lag und doch den Zuschlag oft bekam.VOB ist ein gefräßiges Monster,fast starr doch es hat auch Lücken.Saß bei den Vergabegesprächen mit den Entscheidern oftmals zusammen und wir bogen es ohne Angriffsfläche für beide Seiten um. Symphatie und Vertrauen ist die Grundlage von vielem. Oder trafen sich einfach nur 2 Seelen,denen die Norm und Zensur ein Graus waren?.Heute meine Antwort aus Erfahrung : JA. Es kappt nicht immer, denn es kommt auf die Vita des Gegenübers an. Mir machte es einfach Spaß,ich wollte immer weiter. Sei es der Betriebswirt um mit Kunden nicht nur technisch sondern auch kaufmännisch die gleiche Sprache zu sprechen, sei es der Business Knigge von Künneth München mit den charismatischen Hermann als Frontmann ......ich war drin...und liebte / lebte es !.

 

Es gibt so viele,die lieber in ihrer Komfortzone leben, an Stühlen klammern und auf ihre gewohnten Gimmicks nicht verzichten mögen. Unproduktiv,bremsend und gefährlich wegen Lobbystiftung intern.Angst vorm Scheitern,Angst vor Neuem und Angst vor Verantwortung an derer man ALLEIN gemessen wird.Ich glaube das Scheitern etwas sehr sehr positives mit WUMMS ist -vorrausgesetzt,das man aus allem lernt und die Zusammenhänge WARUM versteht. Um sein Leben zu finanzieren braucht man Geld. Wenn man aber mit den Dingen Geld verdienen kann, die man liebt wird es sich NIE wie Arbeit anfühlen.

 

Ich habe beruflich immer versucht die Stimmung des Auftraggebers zu fühlen, wohin gehen sie, was macht sie aus, welchen Wert haben sie?……Ich habe mich interessiert für Sie. So waren auch oft meine Angebote anders, waren genau auf die Stimmung und den Fluss der Geschichte des Unternehmens zugeschnitten. Brauchte die Mitarbeiter dort, brauchte die Aura, brauchte deren Flow und deren ganze Stimmung. Sehr oft zog ich stundenlang allein durch die Betriebe und machte mir meine Gedanken wie ich am besten alle erwünschten Punkte erfüllte, aber weitere Bereicherungen mit einbauen konnte. Ich war anders.

 

Ich war nie einer dieser Typen, der einfach halbherzig das macht was er immer schon gemacht hat. Wenn jemand jault und mault: „Ich bin in einem Job gefangen den ich hasse, aber ich kann nicht raus“ dann schüttele ich abstoßend den Kopf und frage ganz kalt: Warum nicht? Grenzen existieren nur in deinem Kopf und wenn man wirklich was verändern will…dann findet man eine Lösung die langfristig zufrieden stimmt. Weicheiverwöhnte Komfortklammerer Tztztztz…Das hab ich früh erkannt und an zig Erfahrungen dazugewonnen. Heute würde ich mich wohl intern unbeliebt machen weil ich sämtliche Kundenbetreuer-Fahrzeuge als Renault Zoe ZE umstellen würde.Nachhaltig,Effektiv und Umweltbewußt.

Ich erstellte gute und klare Anforderungsprofile an meine Teams , beobachtete sie nach Talenten und Schwächen, stellte immer neue Anforderungen und Prüfungen .Den Raum gab ich ihnen um zu sehen ob sie den Beitrag und das Vertrauen in unser gemeinsames Ziel einbrachten. So etwas braucht Zeit und steuert klar auf ein flexibles Arbeiten hin, ausgerichtete nur nach und auf den Kunden. Es zählt das Ergebnis, nicht die Zeit oder den Aufwand . Denn diesen, steuert man gelebt von Zeit zu Zeit mit Erfolgswillen weiter und verfeinert alles.

 

Wenn es richtig läuft, setzen sich die Teams eigne Zeitfenster. Die Fenster, die Beruf und privates Leben ermöglichen. Es ist unwichtig wann er kommt, wann er geht. Man kann vieles in die Zeiten legen, wenn die Kiddys zum Beispiel schlafen und erkennt stäter den Nutzen einer guten Vernetzung. Er fängt  im Idealfall etwas später an , sich ebenfalls nach hinten ein gutes Netzwerk zu gestalten und zu pflegen.Kleine feine Stellschrauben in einem Betrieb mit Schwung und Begeisterung zu verzaubern.

Den richtigen Mitarbeitern die richtigen Werkzeuge zu lehren und zur Verfügung stellen ist die Kür eines guten Vorgesetzten.

 

Als Chef lernt man nur durch sie, in welchem Tempo man gemeinsame Ziele erreichen kann. Ich muss ihre Stärken und ggfs. Schwächen mit den Teams nur richtig verknüpfen und als Mentor vorleben und vorgehen. Ich sollte ihr Ziel sein, ihr bestreben mich zu toppen. Sind es nicht immer Begegnungen die das Leben spürbar machen?.Man weiß nie wie es weitergeht.

 

Mir machte es Spaß, was zu bewegen in einer Branche, die sicher nicht das beste Image hat. Aber das ist Dienstleistung: Von Menschen > Mit Menschen > Für Menschen …später wurde dieser Satz von mir kopiert in einige Logos. Und gerade das macht es aus, was mich so motiviert und anzieht: Den Spagat zwischen Bankvorstand,Bauleitern VOB / VOL, Architekten, Geschäftsführern, Betriebsleitern, Disponenten, Hausmeistern, Vertrieblern, Einkäufern, Abteilungsleitern, Meistern und Gesellen und der kleinen alleinerziehenden Raumpflegerin auf 400 € - Basis.

 

Sich immer wieder neu orientieren, zu gestalten und anzupassen, immer wieder neue Bereiche und neue Aufgaben. Es kommt keine Routine auf. Ich mag es und ich lebte es, jeden Tag aufs Neue. Ich glaube genau das ist es. Soft Skills und Multitasking. Einfach die richtige Mischung von allem.

 

Nicht nur in Hessen, auch in anderen Bundesländern hab ich positive Persönlichkeiten getroffen, die ich selbst schulte und noch heute ab und an höre, was diese jetzt gestalten. Es ist so wie ich es immer gespürt habe: Die „ junge Pflanze“ die du nun vor dir hast >> gestalten, pflegen, schulen, motivieren, sie zu "ziehen".

 

In sehr vielen Fällen sah ich zunehmend, dass die Saat aufging. Das macht mich sehr stolz. Auch wenn es eine Branche ist, die einen verbrennen kann: „Der Mohr kann nach getaner Arbeit gehen…Ich kann es nun wieder allein führen.“, konnte ich einiges gestalten. Hab viel positives Feedback bekommen, aber auch viele Menschen getroffen, die benutzen. Die ein Maskenspiel trieben und einige, die ihr Gesicht nicht wahren und verlieren wollten.Es wurde mehr und mehr zu einem harten Verdrägungswettbewerb, wo Profit an erster Stelle lag.

 

Hauptsache gestärkt und verdrängt, egal zu welchem Preis. Das was wirklich übel ist, sind das grade Kunden im Bereich Pharma,Gesundheit und Lebensmittel am härtesten ausgetrickst werden.Und wie genau,das bekommen Außenstehende nie mit...NIE.. Benutzen und aussaugten…und viele die nur an Umsatzgier denken und über Leichen gingen....noch gehen.Ich kenne die Geschichten gut,sehe noch heute oft hinter manche Gesichter die sich in den internen Medien feiern lassen.Viele Storys.... und sie bleiben in mir.Namen bekommt ihr nicht,laßt es..

 

Das waren sehr harte Jahre, viele Rückschläge, Entbehrungen und Enttäuschungen, aber eine Zeit die man wohl durchlaufen muss und sollte.Ich hab viele Unternehmen getroffen und kennengelernt und schnell festgestellt das einige davon in Zukunft keine Chance haben zu bestehen, oft vom Kopf her seelenlos gelenkt wurden. Kaputte leere Stereotypen habe ich genug kennenlernen müssen. Von Corporate Governance nie was gehört…. Kein Blick für Kunden oder Mitarbeiter, Profit ist/war alles.Heut gibt es ab einer bestimmten Etage / Gehalt kein „Alt“ werden mehr. Die Erfahrung ist das was prägt und zählt.

 

Ich hatte noch so viel mit einigen von Ihnen vor...in jeder freien Minute versuchte ich ihnen etwas beizubringen. Es gab nichts was wir nicht mit Bravour lösten.Immer was neues.Ob Desinfektionen,Entsorgung,Hydrophbierung,Schleifen,Versiegeln, Fassaden,Naturstein,Holz,Kunstoff,Chemie,Wirtschaft,Luft/Schiff, Lebensmittel,Industrie,Kliniken,Rehaeinrichtungen,Pharma..das volle Spektrum. etc...............lange Liste.

 

Heute frage ich mich ob ich nicht noch mehr hätte tun können.Vielleicht ist es das loslassen, das ich es vom Kopf her noch nicht wahrhaben will....es nicht anerkennen mag.Ich machte mit den Teams Wunder wahr wo andere nur den Kopf schüttelten und aufgaben , dachten das ist nicht unser Handwerk. Mich macht es Stolz....noch heute......Wohin nun mit meiner Erfahrung / Wissen ?.........Ich hoffe das einige meiner Mitarbeiter von früher die Chance bekommen sich weiter zu entwickeln, sei es menschlich,persönlich und fachlich.....

 

Jeder versucht, flexibler auf Neuerungen einzugehen….zu sehen, wie sich der Markt ändert. Darauf zu reagieren, ist nicht immer leicht. Heute steht in vielen Bereichen der Generationswechsel an. Die Wirtschaftskrise rüttelt an vielen Bereichen. Der Kampf Altbewährtes gegen Neues, Tradition gegen Fortschritt. Man wird genau schauen wie es weiter verläuft. Nehmen Sie sich Zeit, bilden Sie Arbeitskreise und gehen Sie mal einen ehrlichen Weg: Mitarbeiterbefragung , Kundenbefragungen z. B > ehrlich, offen, transparent und fair. Auch hier kann viel Potential drin enthalten sein. Und man wird nicht mehr betriebsblind und sieht Dinge die andere von außen neutral erkennen. Es ist nur eine Frage, wie man es angeht und es vermittelt !......und ob man Interresse hat neue Felder zu betreten!!!


Bei einem alten Seminar was ich intern mal gab, hatten wir das Thema Teamwork, Mobbing und Qualitätsverlust. Ich nahm dazu ein weißes Blatt, zeigte es allen das er total leer war. Ich bat dann den selbsternannten Rädelsführer dies vor allen total zu verknüddeln. Ich ging hinter meine Seminarnehmer und sagte ihnen das dies symbolische Blatt meine Kraft, mein Ich war. Es war Still. Nach wenigen Sekunden bat ich die schwächste im Team und bat sie nach vorne um vor allen dies zerknüddelte Papierkneul wieder grade zumachen. Das er so wird wie er unsprünglich zuerst war. Ich fragte in die stille Runde ob sie glaubten das dies Kneul wieder aussehen kann wie es vorher war?. Ich glaube das sich alle einig waren als ich in die kopfschüttelnde Runde blickte. Ich fragte sie ob ich ihnen Bügeleisen, Sprühkännchen oder anderes Werkzeug bringen sollte und ließ unsere schwächste Kraft von allen das versuchte Ergebnis des Blattes dann mal rund gehen. Das Blatt blieb voll mit zerknitterten Stellen.

 

Ich nahm das Blatt und schaute es mir an und erklärte langsam dass so die Kraft, mein Ich aussieht.Wenn die Kollegen oder Mitarbeiter achtlos hingehen und unser Ich zerknüddeln ,fällt die Leistung, fällt das Teamgefühl immens. Und genau dem, dem das so achtlos widerfahren ist, glaubt ihr er würde alles für sein Teamgefüge das jemals so machen?. Das was so achtlos und vielleicht auch unabsichtlich geschah?: Für den ist stiller Kummer eine Qual. Ich hoffe für alle hier im Raum, das das keinem von euch geschieht. Achtlos,nicht umschauend,wertlos..Mobbing im kleinen Stil ist ein Schlag in die Seele und mittlerweile auch schon eine nahe Straftat. Das kann man nie wieder rückgängig machen.

 

Wie sagte schon Henry Ford:

 

Wer aufhört zu werben um Geld zu sparen,kann ebenso seine Uhr anhalten um Zeit zu sparen.....................tut Gutes, redet drüber und seid so nah am Geschehn. Habt Mut neues zu wagen....andere Wege zu gehn.......


Es stehen schwierige Zeiten in dem Handwerk an. Die großen TOP 20 Unternehmen in dem Bereich schaffen es nicht aus eigner Kraft zu expandieren und kaufen nur noch dazu. Marktanteile sichern und verdrängen so den Mittelstand. Was bleibt da langfristig für den Mittelstand über, um nicht zu Subunternehmern für Große zu werden?

 

Ich denke das Synergien mit anderen, befreundeten Unternehmern in seinem Kreis für Geschlossenheit sorgen können. Wenn nicht das Nachfolgeproblem / Erbe bei vielen wäre……….Früh genug um sich „Freunde“ ins Boot zu holen, die sich bewusst mit dem Familienbeirat dem stellen und eignem Sachverstand mit einbringen….nur eins von vielen Möglichkeiten den Großen den Kampf anzusagen und sich der Qualität klar bekennen. Nur da mit dem Kunden gemeinsam vor Ort fallen die Wege in eine Zukunft. Die Großen sind und bleiben zu kopflastig………………


Jeden Tag kommen neue Schlagzeilen, wer wen  übernimmt. Ob Plural zu Kompass, Schubert-Gruppe zu Wisag oder NWG zu ISS…………meine Einschätzung: als nächsten Paukenschlag könnte die Klüh Gruppe oder Clemens Kleine sorgen….. Nicht bitte Pedus, das würd ich dem Peter Dussmann ( R.I.P Peter,werd unser pers. Treffen im GOP - Meeting Hannover nie vergessen ) nicht wünschen.

Ranking der Top 20 aus dem Bauch raus :
ISS, Pedus, Klüh, Vebego, Zehnnacker/Sodexo, Compass, Clemens Kleine ,Bockholdt, HSG Zander ,Bilfinger Berger , Wisag, Hectas ,Sasse, Piepenbrock ,STRABAG ,Lattemann und Geiger Gruppe, Hochtief, Peterhoff ,Dorfner ,Götz , Gegenbauer,Thyssen Krupp....hab da sicher ein paar vergessen...wie gesagt. aus dem Bauch so grad raus.... 

 

Mein Leitbild beruflich war immer:

"Handle stets so, dass noch mehr Möglichkeiten entstehen und diese händelbar sind."

 

Eine Branche zeichnet sich da für mich auch noch positiv aus, auch wenn sie es derzeit sehr schwer haben: Der Dehoga ( Deutscher Hotel / Gaststättenverband). Wenn die Ausbildung gut ist und war: DAS SIND heutige DIENSTLEISTER mit Herz und Verstand.

Und dennoch gefährlich siehe Tartifvertrag Dehoga / Gebäudereiniger / NGG u .a

 

>Korrekte Umgangsformen

>Freundlich, der Mensch ist im Mittelpunkt. Immer ein Lächeln….

>Das Gefühl zu vermitteln: Sie sind im „Ersatzzuhause“. Herzlich willkommen!

In meinem Handwerk ist immer noch alles beim Alten und doch sehr ähnlich:

Pflegen > Schützen > Erhalten….und das in verschiedensten Bereichen.

 

Dort wird viel, sehr viel gemacht. Ob spezielle Industriereinigungen, Denkmalschutz, Fassadenarbeiten, Glas-/ Grundreinigungen, Desinfektionen, Landschaftspflege, etc.. und doch wieder und wieder : Kundenkontakt und Anforderungen ans neue, alte  Facility Management....neu verpackt und neu gebündelt und weiterentwickelt.

 

Ich habe das Wort „irgendwie“ damals für mich  dann neu erobert. Denn ich habe gelernt, irgendwie geht alles.... Irgendwie komme ich überall hin, irgendwie kann ich alles schaffen. Vielleicht nicht auf den herkömmlichen Wegen, vielleicht nicht ganz so schnell. Aber irgendwie geht´s dann doch..Meine körperlichen Grenzen sind sicher irgendwann fix, sind  aber nicht die meiner  Welt......

 

Ich bin gespannt auf das was kommt...was geschieht....

Jobvergangenheit: Arbeiten gemäß dem Qualitätsverbund Gebäudedienste in Krankenhäusern, Rehakliniken, Kindergärten, Schulen, Pharmaunternehmen, Lebensmittelverarbeitender Industrie, Kraftwerken, Kaufhäusern ……es hört nie auf….und auch wir erbringen diese Dienstleistungen mit Herz und Engagement, jedenfalls von mir aus....Deswegen schulte ich in Seminaren auch viel BG Sicherheit, Beschwerde/Kundenmanagement........auch daher weiß ich was Mitarbeiter wert sind,sein können. DIE  Stellschraube die verändern kann in vielfältiger Weise....wer sich mit NLP-Methoden auskennt, der weis was mir am Herzen lag. Bei der BWL Ausbildung lag mir PM am allerliebsten und schloss mit 1,5 ab. DAS ist das was Handwerkern richtig fehlt..................

   

Wir waren zuletzt bei mir recht gut aufgestellt, feilten immer wieder noch an zus.Details und wollen alle doch nur eines:

Weiter so agieren wie in den letzten Jahren. …. Wir hatten keine großen Overhead-Kosten und Paläste zur eigenen Beweihräucherung wie andere. Wir suchen den optimalen Weg im beiderseitigen Interesse. Bekamen das Feedback aber immer mehr zurück, auch wenn wir uns täglich den Neuerungen weiter stellen müssen. Vieles was ich pers.einbrachte ,hatte langfristige Ziele.Erinnere mich gerne an so bestimmte Tiggerpunkte zurück.Wo ich Mischkalkulationen durchsetzte und der Chef nur Kopfschüttend zurückblieb.Es nicht verstand warum sich der höhere Grundwert durchsetze den er nie abgegeben hätte und so dem Personal den Gürtel immer enger schnallte.

 

Ich dabei vor Ort in langen intensiven dem Kunden zuhörte,wußte was und wie er etwas planen wollte.Und wenn ich etwas mühsam stets durchboxte,lies ich es auch später nicht mehr zu (egal wer !!, nix mit Deckungsbeitrag % pushen ) die Marge intern zu verbessern.Und es gab einige Neuerungen die es zu bewältigen galt.Sei es das Entsendegesetz oder SOP/GMP, sei es Key-Account oder Anwendungstechnik. Wir gingen den Weg mit unseren Kunden gemeinsam…. und das macht Spaß und sichert den Erfolg und Fortbestand des seit fast 40 Jahren bestehenden Unternehmens, was nicht bankenfinanziert ist sondern aus eigner Kraft besteht.

 

Es ist schön, zurückzuschauen, wenn man auf das schaut was man erreicht hat. Ein solider und umfangreicher Weg. Nun mußte ich ungewollt wegen der MS alles beenden, kann so vieles nicht mehr körperlich…. Mir wird so viel fehlen, sehe aber auch, was ich eingebracht habe...... für sehr vieles Lösungen gefunden, was als nicht machbar galt....so push ich mich selbst um den Verlust in positive Energie umzuwandeln.Mehr bleibt mir nicht mehr........

Ich bin aus tiefer Überzeugung Dienstleister, weil ich den offenen und
ehrlichen Dialog mit Menschen sehr schätze. Mit viel Idealismus und Engagement stürzte ich mich in meine Aufgaben.
Die Arbeit gab mir Kraft, Energie und Bestätigung, aus der Berufung wurde Passion. Meine neue Aufgabe erfüllt mich mehr und mehr.
Sie ließ mich lange Zeit sowohl über Stress, Zeitdruck und anfängliches versuchtes Mobbing,
und mangelnde Herausforderungen hinwegsehen. Ich fand die Nachteile,sah die Vorteile,drehte sie und lenkte sie auf mich um und so floss sie sowieso gewollt positiv ins Unternehmen zurück.

 

Durch die Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse machte sich 
Beschwerden wie Rückenschmerzen, Abgeschlagenheit und Erschöpfung langsam bemerkbar. Mein analytisches lösungsorientiertes Denken wurde ein bischen langsamer.Nicht für Außenstehende, aber für mich..in mir. Ich mußte mehr Kraft als sonst aufwenden um Dinge zu händeln die sonst nur ein müdes Lächeln kosteten.


Die Frage nach dem Sinn nagte unterschwellig an mir. Die Zeit mit den
Kunden wurde immer mehr durch verwalterische und personelle
Verpflichtungen ersetzt.


Für das Wesentliche blieb in meinen Augen zu wenig Zeit mehr.
Arbeit, die mir bisher große Freude gemacht hatte, wurde ganz zuletzt schal und ergab keinen Sinn mehr.Heute weiß ich, das es die MS war die mich lahmlegte und ihre Maske mir zeigte.....leider.

 

Die Energie- und Kraftlosigkeit zwang mich dazu, inne zu halten und schließlich Entscheidungen mit Tränen zu fällen, die längst überfällig waren, mit der Konsequenz, dass ich einen endgültigen und schmerzhaften Strich unter meine berufliche Zeit setzte.

 

Ich werd den letzten Tag nie vergessen.War in meinem Büro, matt vom letzten Arztbesuch mit 200ml Morphin in mir,matt noch von den neusten Infos.Sah mich um ,atmete die letzten Minuten tief ein und legte mein Kopf auf den Schreibtisch.

Nach einigen Augenblicken legte ich das Laptop,Handy,Tankkarte,Autoschlüssel,Visitenkarten und das letzte Angebot sauber auf meinen Platz.Zog meine Jacke an und ging.Blickte ein letztes Mal durch meine Tür , schloss die Augen und verließ das Büro.

Verabschieden konnte und wollte ich mich nicht, keiner sollte meine Tränen sehn.Keiner sollte spüren wie sehr es mir nahging nun Abschied zu nehmen und ging so den letzten Weg Richtung Bahnhof.Ich blieb mir Treu ohne andere dauerhaft zu belasten.

Die Zeit wird mir helfen, das loszulassen was mein berufliches Leben war…diese Firma mit vielen unbewussten Talenten bei einigen Personen dort. Die späteren Erkenntnisse daraus halfen mir, mit meiner Erschöpfung besser umzugehen, mehr Achtsamkeit in mein Leben zu bringen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und meine Stressmuster zu durchschauen. Die allerbeste und nachhaltigste Entscheidung war aber : Das ich mich damals für die freiwillige Pflichtversicherung bei meiner Krankenkasse weiter entschied obwohl ich ja in die Private hätte wechseln können weil ich über der Beitragsbemessungsgrenze gehaltlich lag. Das ersparte mir echt einiges wichtiges. Nun richtete ich mein Leben neu aus………..muss.

 

Jemand der mal ausfallen kann wegen der Krankheit, jemand der nicht mehr so agieren kann wie in den letzten Jahren.....und die Planungen mit mir waren ja anders ausgelegt.......das kann schon an der Seele zerren und das tut es auch... denke nun drüber nach, ob ich für mein letztes Stück ...nochmal etwas neues gestalte................

 

Ich war bis zuletzt noch Vollzeit tätig, konnte aber die  Mehreinsätze nicht mehr machen, weil meine Erholungsphasen gen Null gingen. Es gab zu viele Tage, in denen es brannte, wo ich nach bekannter Gewohnheit trotz Krankheit immer weiter greifbar war und schlecht Nein sagen konnte und leider auch menschlich da oft zwischen den Stühlen stand .....Alle Möglichkeiten, die damals noch existierten, sind heute komplett verschwunden.................

Mal schauen wie das alles weitergeht ..................................Ich liebe die Branche wie kein zweiter und meine Kunden, die ich aufbaute, eruierte und denen ich ein wenig half, ihre Ziele zu erreichen..das miss ich noch..all das wird mir fehlen.....Dabei hab ich doch noch so viel vor und hatte mir Ziele gesetzt mit einigen Abteilungen.

 

Ich hab immer gedacht man trägt mich eines Tages in dem Betrieb raus, so wohl hab ich mich dort gefühlt...bis die Krankheit kam !.
 

Eine beidseitige faire Einigung mit meinem Arbeitgeber um eine massive Reduzierung der Arbeitszeiten kam leider nicht zustande (01.01.2011). Es war ja eine Stabstelle mit erheblichem Aufwand, die leider nicht zu splitten war. Kenne ja den Aufwand nur zu gut. Noch heute halte ich ab und an noch  Kontakt zur Firma und zu alten Kunden per mail, es zeigt mir das ich etwas bewegte und das Motiviert mich sehr oft...........Ich hoffe, sie werden das fortsetzen was ich zu oft sagte und anregte.........was dringend aufgebaut werden muss um den Anschluss nicht zu verpassen.

 

Beschäftigungsfeld  heute:

 

Ich Leb, das ist das wichtigste...Man sieht mir die Krankheit ja nicht an und bis auf das Bedürfnis nach einem zeitlich weniger ausgeprägten Arbeitsalltag, bin ich gottseidank  noch nicht ganz komplett beeinträchtigt...auch wenn ich weiß das es kommt...es akzeptieren muss.....Ich hab losgelassen weil mir der Körper zu oft in den Rücken fällt.

 

Termine hatte ich genug schon einige, bisher leider ohne meine langfristig geplante 100 % Punktlandung in allem ........... Mußte daher wirklich schweren Herzens einige Angebote absagen. Obwohl man beruflich und gesundheitlich alles von mir wußte, gab man mir völlig unbemerkt nebenbei ein sehr großes Feedback für die Seele und schöne Augenblicke mit tollen zum Teil intensiven Gesprächen und Ideen.Traf Personen, an denen ich in Augenblicken mal fallen konnte.

 

Heute nenn ich die Zeit gern meine Freeze-out Zeit und friere sie in mich ein mit allen Emotionen.Vielleicht mal ein kurzzeitiges Interim bei hohen Auftragsspitzen wäre ein Maximum.ggfs?.......es kommt wie es kommen soll...so oder so...Die Zeit hilft mir dabei, nichts drängt oder zwingt mich....Ich möchte doch nur meinen Kindern monetär etwas mehr ermöglichen............ Das was ich suche gibt es , doch diese eine spezielle Ausbildung in 4 Stufen zu meinem bestehendem Wissen/Ausbildung kostet knapp 15000 €. Hab mit der Verarbeitung von allem mir alle Infos besorgt,viel recherchiert und erfahren, mich sehr lange damit intensiv befasst und festgestellt : Das kann ich, das bekomme ich gut hin und langfristig der beste zu mir genau passenden Baustein.

 

Heute schaffe ich nichts mehr.......auf Geringverdienerbasis aufstocken?.Nein,geht nicht.Kellnern,Zapfen etc etc. Nein,wirklich nicht weil ich nicht festlegen kann wie mein Körper reagiert.Die Fatige macht viel kaputt,die Grob/Feinmotorik sowieso und den Tageszeitpunkt FEST geht schon gar nicht. Nicht umsonst bin ich voll verrentet.............

 

Freie Zeiteinteilung,Arbeiten mit Menschen der Gesellschaft und sehr sehr hohem sozialem Nutzen für die Gemeinschaft .Nach intensivem Befassen mit dem was ich kann und vielen auf mich abgestimmten Filtern fand ich etwas und baute das in meinen Wunschwundertraum mit ein. Vielleicht erreiche ich ihn ja noch....an manchen Tagen genieß ich  meinen ungewollten Ruhestand,wenn nicht zuviel Termine für mich anstehen.Möchte am liebsten etwas zurückgeben mit dem was ich mit der Krankheit noch kann und eine Win-Win Situation schaffen bei der alle nur profitieren können.

 

2012
Eine unruhige Nacht ging zu Ende. Viele alte berufliche Situationen beschäftigten mich und durchlief diese alten Situationen und Erlebnisse in Gedanken nochmals. In vielen war ich echt wie der Undercover Boss im Fernsehen. Vielleicht war es deswegen, dass es mich nachts so beschäftigte….das ich dorthin in Träumen zurückkehrte. Wenn ich zurückgehe und so viele Situationen nochmals betrachte sehe ich echt noch so vieles. Wenn ich daran denke, was ich für Menschen traf…in wie viele Familiengeschichten ich eintaucht.Könnte echt ein Buch drüber schreiben. Manchmal kam ich mir selbst vor wie Günther Wallraff in " Ganz unten", nur das ich da noch die Macht hatte an den richtigen Stellschrauben drehen zu dürfen. Es war zurückblickend eine Zeit in der Ich vieles lernte und erfahren konnte..........und ich weiß nun : Es gibt sie, diese wenigen Mentoren mit dem gewissen Blick fürs menschliche..............selten, aber es gibt sie.


Profitgeschichten….wo nichts, nichts anderes zählte, Suchen nach Schwachstellen, Suchen nach Chancen um Mitarbeiter kostenfrei zu entsorgen, Niederlassungen zu optimieren, Kunden zu halten, Profile der Leiter genauer zu betrachten, Bereiche positiver darzustellen als sie sind, überall Fehler zu minimieren, Vertrauen aufbauen und kaufmännisch richtig tricksen.. später zurückdatieren nach Unterschrift, GFs besser darzustellen um ihnen Türen zu öffnen, Bereiche des Unternehmens zu schließen mit dem eignen Gesicht um andere falsche Gesichter zu wahren, ein verdeckter Ermittler des Gesellschafters  unterwegs um versteckte oder verdeckte Details zu finden. Wie viele Hotels ich kannte, wo ich nicht schon war !. Habe auf einer Landkarte Deutschland echt schon mehrfach komplett bereist und erlebt.

Noch heute kenne ich einige  käufliche Personen in Leitungspositionen,die nur an eigner Bereicherung interessiert sind ohne nach hinten zu schauen,die nicht das Rückgrad / Erfahrung haben als Mentor  zu fungieren ohne auf sich zu achten. Stuhl besetzen,zu halten und zu verteidigen...auch wenn man weiß das sie nicht tragbar sind.

 

Wie immer suchte ich mir im Umfeld beruflich als erstes Ruhepole zum Kraftanken für nach Feierabend.War ja immer die ersten 6 Monate in Pensionen untergebracht.In den letzten Monaten fluten mich alte Erlebnisse wieder vermehrt. Mein schönstes Vorstellungsgespräch in München mit dem EX Schatzmeister des FC Bayern,auch wenn ich Ihm schweren Herzens absagen mußte trotz Top-Angebot in der Deniastrasse.  Meine längste Präsentation mit Bietermeeting in Lörrach , oder der Kalkulations-Wettkampf mit nem Gesellschafter völlig getrennt voneinader jedesmal....war nun nen interner Wettstreit  wer mehr holt und das irre: Wir lagen jedes,aber auch jedesmal nur Centbeträge auseinander.Belohnung: Ich aß mit ihm fast täglich mit seiner Familie zusammen, seine Frau war ne Topköchin.

 

Ach, so viele Augenblicke......bereuen tue ich nur eine Stelle in all den Jahrzehnten.Das tat weh,wir waren uns wohl zu ähnlich in der Natur. Oder Nordsee, große Klinik,die verantwortliche Leiterin brach vor mir zusammen . Ausgelaugt von den stetigen Forderungen der Gesamtleitung des Konzerns. Half ihr bei sich Zuhaus und bauten das Haus in 2 Nächten um mit den neuen geforderten Vorgaben.

Auch wenn wir als Dienstleister leider das Haus Jahre später aufgeben mußten.10% konnte ich nicht runter gehen. Bitter für mich, Gut für sie.

Große Revision Kinderklinik Nordsee.Erst komplette Neueinrichtung der älteren Richtvorgaben,4 Monate später kam die Kündigung des Vertrages wegen Verkauf. Uns angelockt mit Neuvertrag mit dem Käufer. Deal: Zusage gegeben für Abschlußarbeiten mit Schulung und Übergabe.

 

OK,neue Masche dachte ich.Dann standen da die lustlosen Ehefrauen von den Betriebsangehörigen.Geringe Kenntnisse,kurzer Zeitplan da Übergabe Fix terminiert. Vertrag mit denen danach??. Ups, wir stehen im verschwiegenem Rahmenvertrag mit anderem...da würden dann 6  Kliniken dann unbesetzt sein,Unruhe Blabla...da wollte man dann doch nicht raus,das verstehn sie doch. Noch nen Mittagessen zum Abschluß?. Ich stand dann unten auf dem Parkplatz,krampfte meine Hände mit Blick zum Himmel und schrie wutentbrannt bestimmt ne Minute.DAS passiert mir nicht nochmal.

 

Mir fällt grad beim Schreiben wieder einer meiner Ruhepole ein.Wenn ich jetzt drüber nachdenke,hatte ich in jeden Bundesland solche Punkte. Im schönen Schwabenländle z.B.war einer meiner Punkte die Burg Teck oder die Grabkapelle S-Württemberg. Da saß ich oft auf den Stufen...Stille....Sortieren...Ordnen......Herrlich. Auf dem Rückweg die Strasse runter rechts war ein klasse Weingärtle. Zum Schmausen empfehle ich dort die Kääspätzle mit Röstzwiebeln und Salat wer mal dort in der  Nähe ist.Gut,günstig mit enbenso genialem Ausblick von der Terrasse über Wein,Wein,Wein.Das ist oft ein schöner Tagesabschluß gewesen.

So verstockt wie man sie immer hinstellt,waren die Schwaben (keine Badenser....upps,sorry..kenns nun !!) gar nicht.Erinnere mich noch gut an eine Kundin, wo das Büro vor der Nummer auf dem Telefon schon immer Unruhezustände bekam.

Nach Wochen verzaubert in ein Lachen bei ggfs Anrufen von der intern bekannten Nummer auf dem Display.Mit frischen Krapfen-Besuchen/Mitbringseln bei der Kundenbetreuung von mir umgepolt.Und das war nicht geplant,es ergab sich einfach.........man war auf der gleichen Wellenläge....UND ?.Man interressierte sich für den Menschen hinter all seine berufl.Zwängen und Schwierigkeiten.Ich schaute einfach drauf wie ich seine Probleme minimieren konnte und meine Anliegen zu seinen gleichzuschalten. Win-Win to go.

 

Waren gute Augenblicke,wie so einige manche in vielen Regionen von Deutschland.Die schönsten bleiben einfach haften, das stimmt wirklich.Hatte tolle Erinnerungen erst letzten Monat mal wieder.War mal mit einer super tollen Kollegin, die mich in  "Umfeld/Region/Kultur" einwies, auf der Esslinger Burg und später auf nen Wein in einer Pinte da oben ungewollt dann versackt.War nicht negativ,es war Lachen satt.Das war nen nettes Plätzchen ever ever....nette bleibende Erinnerung.....geht auch nie mehr aus dem Kopf.

 

Wenn ich heute so manche Personen noch auf dem Chefsessel oder den Medien/Homepages sehe, wie sie grinsend sich profilieren, dann muss ich echt schmunzeln weil ich Internas bestens kenne.Für manche Leader schäm ich mich….

 

Auf all den Wegen traf ich immer wieder Menschen denen ich helfen konnte, auch wollte…grade weil ich dort manches Talent und Herz erkannte. Ich hoffe, sie werden sich weiterentwickeln und sich dran erinnern was wirklich wichtig ist……………..

Vielleicht gehe ich zu offen damit um, so dass manche vielleicht denken: Der ist MS-krank ohne Hoffnung auf Heilung, also nur noch ein halber Mensch...mit ihm kann man nicht mehr langfristig planen.....kostet uns und das Integrationsamt macht dann Schwierigkeiten etc etc....ich bin ehrlich und komme gut klar damit und möchte Menschen treffen, die noch Mensch sind und den Mehrwert auch bemerken und schätzen.

Es sind die kleinen Dinge wie schreiben....Ich kann reden,Kurzstrecken gehen,Fahren,präsentieren,Schulen etc etc. ...

Nach und Nach lies ich ganz los..und bin zufrieden so wie es nunmal ist.

Was für eine Ironie....einer meiner Kunden in Hessen begleitet mich bis heute mit der Verschreibung von meinem BtMVV Betäubungsmittel Morphin um den Schmerz in Schach zu halten.So hab ich eine dauerhafte Beziehung zu Hessen  lebenslang :-(.

 

Vielleicht machte ich mir beruflich einiges kaputt, weil ich auf eine für mich positive Art mit meinem Handicap umzugehen gelernt habe und es so für mich längst verarbeitet habe .Ja, denn so habe ich mich trotz Schicksalsschlägen wieder neu gefunden, bin dabei meiner kämpferischen Seite treu geblieben. Ich stehe noch immer mit beiden Beinen im Leben, bin fair und Mensch geblieben.

 

Ich habe in Deutschland sehr viel gelernt.Habe die unterschiedlichsten Mentalitäten  durch die beruflichen Aktivitäten ganz nah erlebt. Jetzt durch die Ruhepause weiß ich um die Vielfalt in Deutschland. Ich kann nun (ohne anzugreifen ) für mich sagen:  Teilbereiche von Hessen mit den angrenzenden Bundesländern,Kleiner Teil von Bayern/BW sind Top. Dort findet man was man sucht um seinem " Immenhof " Feeling näher zu kommen.....Ruhe, angenehmes Leben in einem Umfeld für sich und die Kinder.

Dieser Umgang mit "zugereisten" ist freundlicher und emotionaler als anderswo mit einem Umfeld was allen Parteien das gibt was man sucht..........Wertschöpfungskette.......auch wenn es hier ein Zeitgefühl gibt, was es zu berücksichtigen gibt.

Wie gesagt : Porta Patet..cor magis                                   ich war immer da. Nun gehe , muss und will ich ins Retraite...nur für mich allein, bis ich wieder mich allein wiederfinde........

 

Mal den Trubel und mittendrin, mal die Einkehr zu sich selbst und natürlich die Infrastruckturen mit den Gimmicks fürs einfach nur Leben.Ich für mich brauche keine Großstadt mehr.Hab in der Sturm-und-Drangzeit viele Jahre mitten in der Großstadt gelebt....heute bevorzuge ich das wonach sich viele sehnen. 

Gut, das Steinhuder Meer ist das so natürlich nicht auf Dauer.Hier bin ich gewungen zu sein aus rein monetärer Sicht ....leider.....

Es wäre echt schön, noch eine Aufgabe  zu erhalten, die meinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen komplett angepasst ist….  aber die gibt es nicht und so hab ich mich längst damit abgefunden.

 

Danke nochmal an die Innungskollegen und die befreundeten Mediatoren der Innung Hessen die immer wieder  ggfs.Neuerungen beruflicher/jobtechnischer Natur mir zusenden.Ihr seid toll.....

 

Wenn ich eine pers. Empfehlungen geben sollte, wären das sicher das Unternehmen TKW GmbH  Kai Kienzl  aus Nauheim  , weil deren Aufbau und Art von Dienstleistungen gepaart mit K.K meinem Charakter gefährlich und angenehm nahe sind....und mit kleinen Abstrichen meinen letzten Arbeitgeber  aber nur weil ich deren Schwächen und Vorteile genau kenne............sind ja nicht im Groll auseinander gegangen, sondern ehr mit Gesamtabschluß zu dem ich gesundheitlich ja gezwungen war.....ich werde aber immer mit ihnen seelisch verbunden sein, weil es mir so viel Spaß bereitete.

 

Wenn sie mich anrufen wegen Unterstützung/Rat o. ä, werd ich immer für sie da sein......

UNSERE BRANCHE BRAUCHT IMPULSE,NEUE IDEEN UND QUERKÖPFE :

 

Schenken Sie sich freie Zeitfenster…sich selbst…….das Leben ist kurz und kann sich schneller ändern als geplant. Bauen Sie das Gerüst nach hinten neu auf….
Speziell in unserem Handwerk, gibt es zuviele die sich gut verstecken und einen Ruf zerstören können .

 

Vermeiden Sie Zeitfresser ...............................


> Sehen Sie ihr Unternehmen neutral, suchen sie nach Schwachstellen,gehen Sie neue veränderte Wege. Stellen Sie in Frage.Prägen Sie mit der Philosophie.Was  war mal >>ist längst gestern gewesen.
> Gehen Sie auf die Mitarbeiter zu, die sich nicht zu schade sind
> Fördern Sie diejenigen die Vorbilder sind über ihre Art von Dienstleistung
> Sponsern sie Inhouse Schulungen über Knigge,Verfahren,Soft Skills
> suchen Sie sich einen Vertrauten, Freund und Assistenten.Eine Person die neutral ist und     auch unangenehmes anfasst.Pflegen Sie alte Kontakte, auch wenn sie mal verloren hat.Man sieht sich immer wieder und hinterläßt Interresse.

> sein sie Kritiker,setzen sie Schwerpunkte in effektives neues Personalmanagement
> In den Führungsetagen nur Fachkräfte, die  es von der Pike auf gelernt haben über den Tellerand zu schauen. Die, die schon soziale und mentorale Komponenten besitzen.Überprüfen Sie es immer wieder
> Vermeiden Sie Mitarbeiter, die sich über Ergebnisse darstellen und ggfs. über Leichen gehen. Ein Player erreicht das über seine Mitarbeiter, sein Team.Einer der für sie kämpft und sie lehrt sich zu enwickelnt…
> vermeiden Sie „ ja, aber“ Mitarbeiter
> Checken Sie ihre Leiter eines Profitcenters genau. Fragen sie Unterstellte.Zeigen Sie wie wichtig Ihnen ihr Unternehmen ist.Setzen und prägen Sie ihr „ Kind“.
> Machen Sie sich die Freude und Reden mit dem Kunden. Hören Sie zu, seien Sie Berater und oberster Key Acount
> Treffen Sie unangenehme Entscheidungen klar und geben Sie Feedback sofort
> Vermeiden Sie es aufzuschieben und delegieren Sie im Personalmanagement nicht weiter. Seien Sie greifbar
> Kein Patriarch,sondern Ehrlich,glaubhaft,standhaft,Mensch,Mentor,Freund und Feind
> Gehen Sie dorthin wo es keiner erwartet. Reden Sie mit Mitarbeitern egal welche Struktur
> Vermeiden Sie Emporkömmlinge oder Mitarbeiter die wegen monetären Gründen ihren Platz wechselten
> Vermeiden Sie Mobber, Narzisten und Petzen in der Verwaltung
> Bilden Sie Arbeitskreise in mannighafter Ausführung. Lassen Sie los und Ergebnisse sich vorlegen UND Erklären
> gehen sie ohne Vorwarnung auf Kunden zu. Ob A,B oder C Kunden. Zeigen Sie Signalwirkung
> Schauen Sie beim Außendienst genauer hin. Hier fallen einige Würfel, gehen Sie in die Objekte, hören Sie zu. Sie werden erstaunt sein.Sammeln und werten sie allein  aus.Bei Kunden und Mitarbeitern. Fragen Sie nach bei Verlust genau tief nach warum und wieso...auch wenns wehtut.........
> vermeiden Sie „Ja-Sager“ und gehen sie dorthin wo es wehtut......

 

...........................................Lehren Sie ihre Truppe


Mensch sein...zu verstehen ,empfinden und auch Schwingungen wahrzunehmen und richtig zu deuten. Lehren Sie sie feinfühlig zu sein und beweihräuchern sie sich nicht selbst.Suchen Sie eine gute Balance und implementieren sie Beruf und Privat effektiv und Zielgerichtet.

 

Lache grad : Innovation >>> 80% aller Verschmutzungen und somit Folgekosten für die Reinigung kommt von außen.....GWG / Afa / BAB läßt grüßen....wie wärs hiermit :............roll mich grad vor Lachen

 

DAS was bleibt......immer bleibt.....sind Spuren von einem selbst....

 

In der heutigen Zeit entwickeln sich leider zu viele in den modernen Egoismus. Derjenige der Seltenen gibt, auch wenn wenige Ressourcen da sind, der weiß zu schätzen was er tut. Er kennt das Erlebte aus der Vergangenheit.... Ich darf nun sagen : Ich kenne alle Seiten,Kniffs und Lösungen.Könnte so gern Erfahrungen weiterleiten und lehren. Es gibt nichts...nichts was nicht lösbar ist. ....NICHTS..........Es ist hier nur ein Bruchteil dargestellt von dem was man tun kann und muss um neue Wege zu sehen und zu gehen.  Unterschätzen sie Marketing und Signalwirkung nicht. Einen Kunden zu verlieren geht schnell, einen Guten zu gewinnen braucht seine Zeit....Wohin, wohin mit meinen Erfahrungen ?...noch kann ich..ich bin doch nicht wertlos.

 

Das systematische Ausschöpfen des vorhandenen Kundenpotenzials bietet unzählige Chancen zu kostengünstigem und nachhaltigem Wachstum/Service. Hier 5 kurze Minitipps, um dieses vergessene mal anzustoßen:

1. Wer treue Kunden will, muss Kundentreue belohnen, muss auf sie zugehen und sie verstehen. Viele Unternehmen sind allerdings so sehr mit der Neukundengewinnung beschäftigt, dass Bestandskunden oft das Gefühl haben, nur noch ‚zweite Klasse‘ zu sein. Jedoch: Stammkunden sind Ihre wichtigsten Kunden.
Diese – und nicht die Neukunden – bekommen also Aufmerksamkeit. So werden nachhaltig Kunden zu Partnern. Man unterscheidet sich nicht nur im Preis, sondern nur im Service und der Betreuung. Und diese sollte nicht blablabla lange im Unternehmen blabla,viele Kunden blabla,Erfahrung in der Branche,sondern einen vorzeigbaren anerkannten Abschluß vorweisen können. DAS ist Fair

2. Kunden fehlt oft die so wichtige emotionale Aufmerksamkeit. Zeigen Sie daher Achtsamkeit, Akzeptanz, Anerkennung, Wertschätzung und Respekt. Bedanken Sie sich ausdrücklich, persönlich und ehrlich für jeden Auftrag bzw. für jede Transaktion. Kümmern Sie sich weiter um Bestandskunden auch dann, wenn ein Projekt abgeschlossen ist. Schaffen Sie durch kleine Zwischendurch-Aktivitäten bleibende positive Erinnerungen. Legen Sie öfter mal einen ‚Danke-
Tag‘ ein und zeigen Sie dem Kunden das sie nicht reagieren wenn er es tut, sondern zeigen sie ihm das sie sich für ihn interessieren und ihn auf Partner/Augenhöhe betrachten.

3. In vielen Unternehmen werden Kunden nach Effizienz-Gesichtspunkten zwangsbetreut und müssen sich in die vorbestimmten Abläufe fügen (“Das ist bei uns Vorschrift, das haben wir immer so gemacht !“). Besser, Sie lassen den Kunden selbst entscheiden, wer ihn wie oft und auf welchem Weg kontaktieren darf bzw. auf welche Art und Weise er mit Ihnen zusammenarbeiten will. Erfragen Sie das in ersten Gesprächen nach der Unterzeichnung des Vertrags auf der Ebene persönlich.

4. Versprechen müssen unbedingt eingehalten, ja besser noch ein wenig überboten werden. Bei jeder kleinen Unzufriedenheit denkt der Kunde je nach Schwere nämlich sofort über einen Wechsel nach. Beugen Sie Unzufriedenheit vor, indem Sie fokussierende Frage stellen, etwa wie folgt: „Wenn es eine Sache gibt, lieber Kunde, die wir in Zukunft für Sie noch ein wenig besser machen können, was wäre da das Wichtigste für Sie?Ich würd Sie gern nächste Woche wenns sie gesammelt haben gern wiedersehn“ Entwickeln Sie so ein Frühwarnsystem mit den typischen Anzeichen für Abwanderungsbereitschaft,das geht nur über pers. oder telef. Kontakt von IHNEN. Nehmt den Kunden wahr,innen und außen.

5. Gehen Sie mit Reklamationen sachlich,fair und professionell um („Endlich mal, dass Sie uns auf … hinweisen. Wir wissen das sehr zu schätzen..blablabla.“). Schlecht oder gar nicht bearbeitete Reklamationen sind ein Hauptgrund für Kundenfluktuation. Denken Sie nicht nur an den Ausgleich des tatsächlichen Schadens, sondern geben Sie auch eine emotionale Wiedergutmachung.Stellen sie sich zu ihm auf die Stufe. Denn der Kunde hatte Ärger und Stress, und das kommt einer Körperverletzung nahe,den nicht selten steht hinter ihm einer der ihn noch zusätzlich drückt. Es ist viel einfacher einen Kunden zu halten, als einen neuen zu gewinnen.


Fazit:
Loyalität - und nicht der so gefürchtete Verzicht/Einsparungen - ist die schärfste Waffe des Kunden. Denn irgendwann wird jeder wieder bestellen oder investieren wollen / müssen, es fragt sich nur, bei wem er das dann tut ! . In Euch?...Sicher?...Warum?.

Habe ich einen Partner der mich versteht?
Kann mein Partner mir freie Zeitfenster ermöglichen ?
Habe ich einen Partner auf Augenhöhe?
Habe ich einen Partner der sich für mich interessiert?..der weiß wohin mein Ziel geht?
Habe ich einen Berater bei Problemen ?
Habe ich Vertrauen zu meinem Gegenüber?
Reagiert mein Partner und kommt auf mich zu, oder reagiert er erst wenn ich etwas habe ?

Auf dem Markt wird sich weiter die Konkurrenz tummeln, wartet geradezu auf den Augenblick wo sie vielleicht grade schwächeln um genau diesen Kunden versuchen dann für sich selbst  abzuwerben. Schöne Präsentationen,Blätter,Mappen,Zeitungen haben viele.........sagen nichts, gar nichts aus.

Kundenloyalität zu erzeugen ist damit die
vorrangigste unternehmerische Herausforderung der Zukunft. Wer die dauerhafte Treue seiner Kunden gewinnt, wird sich erfolgreich von der allgemeinen Marktentwicklung abkoppeln können, der liegt in Zukunft dann vorn. Nur im Service, der pers. Betreuung liegt auch in Zukunft der Erfolg des einzelnen.We vom Fake,mehr zum Ursprung...dem echten.

Service ist nicht immer Service….stellen Sie die innen/außenwirkung nach vorn, um sich von anderen zu unterscheiden. Nehmen sie sich die direkten Mitstreiter mal genauer vor.........analysieren sie sie genauer.

 

?! Unvorstellbar !?

Service ist allgegenwärtig,wird es immer bleiben. Wir essen in Restaurants, mieten Wohnungen oder Häuser, übernachten in Hotels, leasen Fahrzeuge, haben Giro-, Tagesgeldkonten, besitzen eine Haftpflichtversicherung, unsere Sprösslinge gehen in Kindergärten oder in Schulen und gelegentlich konsultieren wir einen Arzt. Auch Behörden, über die wir bestimmt alle schon Mal geschimpft haben, sind Dienstleister. Wie wollen Sie behandelt werden?. Als Kunde, als Mensch, als Zulieferer ?.

Dienstleistung grade im Gebäudereiniger-Handwerk mit deren „Gummiband“-Diensten wie Reinigung stehen die Menschen im Vordergrund, sind sie doch Aushängeschilder des Unternehmens. Nur dadurch spiegelt sich das Unternehmen beim Kunden wieder. Alles was positiv ist haftet. Also ist es klar, was jeder einzelne vor Ort bewältigen sollte: Ein Umfeld schaffen, wo man sich wohlfühlt, wo man etwas zum ganzen beitragen kann und wo Ideen mit einbringen kann und im Idealfall auch eine Wertschätzung erhalten wird.

 

Aussagen wie :

Schuld an schlechtem Personal ist immer das Management stimmen immer noch und werden leider nicht praktiziert bekämpft. Wenn ein Leiter sich bei mir über fehlende Motivation von Mitarbeitern beklagen würde, würde ich ihn entlassen.

 

Ein schlechter Leiter ist ohnehin jemand, der in seinem Büro sitzt und versucht, Probleme zu lösen von denen er nichts versteht weil er Personalmanagement und Controlling als 2 verschiedene Positionen sieht.Mein Habitus war und ist Lernen,erfahren,beobachten und erkennen,Intuition,Anwenden und querdenken bei neuen Wegen.Es ist wie beim Fußball. Ein guter Kicker mit großer Erfahrung weiß selbst in einer für ihn neuen Spielsituation intuitiv ohne zu überlegen wie er reagieren muss wenn der Ball auf ihn zukommt.

 

Neue Situationen gibt es nicht, sondern nur ähnliche Begegnungen aus der Erfahrung.

Ein Unternehmen können Sie nur mit  persönlichem und selbst gelebtem Leadership führen. Ein Leiter, der einen Zigarettenstummel im Lager entdeckt, staucht den Lagerleiter zusammen. Ein Leader hebt den Stummel auf, wirft ihn in den Müll und fragt den Mitarbeiter, was geschehen müsse damit so etwas nicht wieder vorkommt weil es von außen wie ein verkommenes Lager aussieht.

 

Die Aussage / Zitat von Exupery trifft es immer wieder……siehe Fett unten !!!……….

 

"Wir sind Damen und Herren im Dienste von Damen und Herren" sagte schon Cesar Ritz , der legendäre Hotelier……………….mein Vorbild in Sachen Motivation und Personalmanagement. Und das wichtige daher zum Schluß: Ein Familienunternehmen mit Tradition ist unwiederbringbar.......nicht nur für die Analen der Geschichte.Man prägt Generationen mit Wert...............so etwas verkauft man nicht.Es ist eine Generationsgeschichte von unschätzbarem Wert.

 

Hospitality Management ist derzeit das einzige Studienfach was annähernd das lehrt, was es langfristig lohnt zu belegen um das bekannte alte Gelehrte weiter zu verfeinern....in meinem spez. beruflichen Fall !!!. Nie aufzuhören,  sich zu wandeln und anzupassen an die Zeit und den Kunden in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten zu setzen.

 

Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten Meer.

 

 (Antoine de Saint Exupéry zum Thema Motivation)

 

Tja......"Way back Home"..sagen schon Bag Raiders...wie passend und ich ? Ich muss mich erst ans il dolce far niente langsam gewöhnen  :-( und das fällt mir verdammt schwer ,auch noch heute.

 

Denke so oft an mein Bad Nauheim und mein letztes Unternehmen positv nach...Ich wollte nicht loslassen, ich mußte es gesundheitlich......auch wenn danach alles lieb gewonnene und gewohnte fällt.

 

Wenn ich mich nun öfter  spiegele,würde ehr ein Schäfer zu mir passen.Allein,Natur und stille Begleiter. Ich würde, glaub ich rundum zufrieden sein. Was brauch ich denn?.Den Kick,den Erfolg?.

 

Nein,Zufriedenheit mit mir selbst........nicht für andere,nur für mich............................Ja, um so öfter ich drüber Nachdenke, umso mehr fühle ich das nichts mehr an einem nun zerrt. Frei,selbstbestimmt und kein Hamsterrad.Ich bin heute freier ,zwar monetär extrem gefesselt und eingeschränkt...aber Freier.

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