Ralf´s Hommage ans Leben.....Wenn man eine Tür in eine andere Welt betritt.... Wo man Räume von Licht,von Schatten,von Tränen,von Hoffnung,von Niederschlägen und doch fernab einer Norm durchwandert verschwinden Raum und Zeit.Ein Schicksalsschlag nur und es wird nie mehr wie es mal war...Bilder bleiben,Worte bleiben ,vermitteln eine Geschichte !! MEINE !! .....unzensiert,ehrlich und vor allem authentisch NAH....Lebt dieses Leben intensiv mit all seinen Sinnen.Ihr habt nur dies eine.Meine Hoffnung allein erhält meinen Wunschwundertraum,es gibt sie...noch?!......my Diary cries.....

Das Leben in sich ,ist Spiritualität genug..........

05.12.2019 : Weihnachten, nein das Gefühl.das Feeling nach dem besch. Vorfall von heute hab ich nicht. Beim Frischeeinkauf grade ist mir mein Gurt des Rucksacks gerissen. Eier,Margarine,Honig,Saft etc. auf der Straße. 1000 Blicke, ich Tränen  und Frust pur. Grade mein Lieblingsrucksack, der der mir immer treu zur Seite stand und mir immense Hilfe war. Weihnachten, nein den Blues hab ich überhaupt nicht. Rückzug und suchen nach einem Ersatz wird wieder nur nen fieseres Loch reißen.

Someone said to me:

I do not know how you do it all

I answered ...........I simply have no choice

 

 

10.2019 : Bin „dem Horizont so nah“…..näher als manche sich vorstellen können nach diesen harten letzten Wochen.

 

Neuer Rekord.......aktuell 06.2019 :1,5 KM Wegstrecke pro Stunde mit Torkelpausen geschafft.

 

11.01.2019 : Harter brutaler Doc Termin mit noch härteren Ergebnissen. Doc : Mich wundert es das Du noch lebst........echt.

Knallhart & offen haben wir die Auswertung besprochen. Damit konnte keiner rechnen,das sich still und unbemerkt die Werte so mies veränderten.In maximal 2 Monaten würde mich ein Schlaganfall treffen bei den Ergebnissen. Er hätte mich zu jeder Zeit und am jeden Ort voll erwischen können ohne dagegen gefeit zu sein. Glück bisher also. Der Tot wäre dagegen harmlos,weils dann vorbei ist denke ich mir  grade insgeheim. Doch bei Schlaganfall bist du im schlimmsten Fall zu 100% voll 24Std Pflegebedürftig und liegst wach und gequält in einem Betonkörper. In Allem,dann geht aber auch nichts nichts nichts mehr. .

 

Fazit : Werde nun in ein Palliativnetz eingebunden,zu dem mein Doc mir die Türen öffnet mit seinen Kontakten. Seine zertifizierte Palliativfach-Frau kommt in den nächsten Tagen zu mir. Und noch ne neue Medizinbombe zuzüglich als verspätetes Weihnachtsgeschenk : Candesartan... und hoffen das es seine Wirkung zum Guten für mich entfaltet.

Wenn ich nicht so ein großes offenes Vertrauensverhältnis mit ihm aufgebaut hätte,hätte mich diese brutale Diagnose aus den Schuhen gehauen .1 komplett vertraute offene Stunde haben wir zusammen gesessen.

08.01.2019: Ich brauche grade meine Träume um all das der letzten Zeit aushalten zu können . Ok, die letzten Tage waren nicht angenehm und das sag ich schon schön geredet. Nun am 11.01.2019 Termin beim Hausarzt,weil der Langzeitmess-Termin sehr sehr schlechte Werte aufzeichnete und meinen Doc mehr als beunruhigte. Sein Einschreiten war und ist unvermeidbar. Bin gespannt................ich würde mir wünschen,das meine beiden Docs noch mehr Druck auf  das Gesundheits-Ministerium ausüben und mit allen Unterlagen und Auswertungen meinen Sterbewunsch weiter untermauren und die Freigabe von Natrium-Pentobarbital durchs BfArM endlich erteilen.

 

Der Schwindel,die Atmung,der Kreislauf,die Schmerzen und der Blutkreislauf sind nicht wie sonst. Öfters umgekippt und nun ist ein Langzeit-Blutdruckmesser Boso an mir angeschlossen worden. Alle 15min wird die Armmanschette automatisch aufgepumpt und die Daten vom Chip drinnen werden ausgelesen via Ärzteprogramm. Es scheint das oder besser der bekannte defekte Flügel meines Zwerchfells zu sein.

 

Bin nicht überrascht und ziehe mich extrem in mich zurück. Die Stürze,der Tremor der Arme und die Nervenreizungen ebben einfach nicht ab. Aus Berlin kommt die Info,das man alles rechtlich aussitzen will und so auf lange rechtliche Zeitfenster zielt anstatt Leid zu beenden. Bitter.

Rückzug ist wie eine Kraftquelle, aber das erkennen viele erst wenn es zu spät ist und die Kraft komplett versiegte. Wer seiner Stille achtsam lauscht ...der ändert sein Tempo und achtet auf eigene Rhythmen.

 

Ich brauche keine Konflikte,keine Aufgaben und keine Streßthemen und gehe mit größter Rücksicht gut versteckt schwach allem aus dem Weg. Da ist Rückzug schon immer ein Teil meines Ichs und hat sich mystischerweise ja oftmals bewährt. Der Reserveakku leuchtet längst auf und reicht nicht mal für mich allein und  so versuche ich verzweifelt das wacklige Gerüst noch irgendwie zu stützen bevor es vollends an Stabilität verliert und ganz in sich zusammenbricht.

 

Abhängige Tagesform ist echt überlebenswichtig,grade die körperliche Schwäche und die Fatigue rauben immens Kraft.

Ich möchte und will längst nicht immer alles zerreden und hatte mir für 2019 ein Ziel auferlegt : Versuchen immer öfter das kleine fragende ABER gegen das ICH KÖNNTE zu ersetzen. Noch mehr Blick von oben auf das Treiben unten und überdenken .Müssen vs Können klar und frei von allem unterscheiden .Vielleicht so wieder in eine Spur kommen die erträglich ist.

 

Nun ja, nur Veränderung bewirkt eine weitere Veränderung das ist ja Basicwissen. Stimmungen...welche Faszination von ihnen ausgehen .Nicht der dunkle düstere und oft fehlinterpretierte Depriteil, sondern der BEWUSSTE.

03.01.2019 : Trügerische Blicke von Außen. Man Ralf,dafür das Du übelst Krank bist siehst du äußerlich gar nicht so krank aus wenn du STILL stehst.

 

Muss Termin bei meinem Hausarzt heute früh zwecks Chipkarte fürs neue Quartal einlesen,Medikamentenbestellung zum Nachfüllen und Impfungen erneuern. Der beschwerliche Weg dorthin zu Fuß auf Stöckelschuhen mit Pausen, Abfangmanövern und leichter Atemnot war auch schon mal kürzer, so fühlte ich es jedenfalls innerlich. Notfall dann in der Praxis und die Maschine dort arbeitete wie geschmiert.

 

Blutdruck,Urin,Blutabnahme,EKG ,Labor und Checkgespräche. Mental und fachlich was Medikamente,Anwendung,Wissen etc war ich ebenbürtig und das war leider das einzigste Lächeln meines Docs heute. Zeigte mir zumindest noch immer,das ich jenseits von "Nebel im Kopf" bin.Die Medikamente oder Fehlverhalten meinerseits waren nicht die Schuldigen,sondern meine Organe/Körper.

 

Dennoch : Man verbot mir die Praxis zu verlassen ....vorerst,weil die Gefahr zu groß war mich Allein nach Haus zu entlassen.

Diese ganze Krankheit mit ihren nach und nach zerstörenden Nebenschauplätzen ist vergleichbar mit einem Marathonlauf und unzähligen neuen Strecken und Hindernissen die man einfach nicht erwarten und einschätzen kann.

Später mehr.................zu platt grade......................Ich weiß noch nicht, wie's mir morgen geht.............mehr Lesen,ablenken,inspirieren und weiter neue Wege suchen? ..

Oh Herr...................schenke mir mein Lachen zurück.........Bitte,denn dann kann ich die Dämonen an und auslachen.

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